Man nehme was Man hat

Professionelles Kochbuch

Momentan arbeite ich an einem professionellen Kochbuch im Retro-Look. Dieses Kochbuch soll später zu einer Online-Druckerei geschickt, gedruckt und im privaten Haushalt genutzt werden. Allerdings ist die Überlegung groß, es wenn möglich zu vermarkten.

Das Design wurde hauptsächlich mit InDesign erstellt. Da bisher nur wenig Fotos vorhanden sind, kam Photoshop noch nicht zum Einsatz. Ich bin auch am überlegen, Photoshop in die hintersten Ecken meines PCs zu verbannen und mir Lightroom zu zulegen. Photoshop ist einfach viel zu kompliziert und nimmt eine große Menge an Datenvolumen in Anspruch. Und kann keine RAW-Dateien lesen. Das Update dafür lässt sich warum auch immer nicht auf meinen PC spielen…

Die Planung des Designs und die Umsetzung ist nun vorüber und nun bin ich beim eher langweiligen Teil angekommen: Das Einfügen von Informationen und Text. Ein Paar Feinheiten werden sicherlich hier und da noch gemacht werden müssen, aber soweit ich es beurteilen kann, habe ich den größten Teil hinter mir.

Man nehme was Man hat

Die Gestaltung des Covers war eine verdammt kniffelige Angelegenheit. Mich hat der Aufbau eines Plakates zu einem Konzert hier in der Gegend inspiriert. Entsprechend habe ich es so verändert, dass mein Titel des Buches in das Design passt. Allerdings war das Ergebnis ziemlich unbefriedigend, also musste ich es komplett überarbeiten. Das hat mich einige Stunden gekostet, bis ich es so hatte, wie ich es haben wollte.

Was mich an dem Cover immer noch stört ist, dass ich keinen Platz (der bisher noch nicht gefunden wurde) habe, für den Autorenname. Der Name steht zwar auch noch auf der zweiten Seite, aber normalerweise (und sinnvollerweise) steht er auf dem Cover. Ich bin am überlegen, das Cover so zu lassen und den Autorennamen plus die Namen der Mitwirkenden auf die Rückseite zuschreiben.

Ob das eventuell nachher Probleme mit dem Verlag gibt, falls man das Kochbuch wirklich veröffentlichen möchte, ist bisher noch unklar und bis jetzt habe ich mich damit auch noch nicht beschäftigt. Immerhin muss ich das Buch erst einmal zu Ende bekommen.

Keine leichte Aufgabe, oder eher kurze. Das Buch fasst mittlerweile ca. 135 Seiten, das Cover ausgenommen. Das wird auch nicht ganz billig, wenn ich es in den Druck geben will. Die teuerste Online-Druckerei wollte dafür 53€ haben. Die günstigste war bei ca. 35€. Ich werde wohl in der Buchbinderei vor Ort nachfragen müssen, was die für das Kochbuch haben wollen.

Inhaltsverzeichnis Kochbuch

Hier einmal das Inhaltsverzeichnis. Geplant sind 6 Kategorien mit jeweils 10 Rezepten. In der Planungsphase hörte sich das noch recht wenig an, im Nachhinein war es jedoch mehr als ausreichend.

Dummerweise fehlen mir nun einige Rezepte im Bereich Fleisch und vor allem beim Fisch. Die Kategorie „Suppen“ habe ich raus genommen, da ich viel zu wenig Suppen-Rezepte hatte und viel mehr Nudel- und Pizzarezepte.

Das Design des Inhaltsverzeichnis hat wohl am längsten gedauert. Erst ende letzter Woche durfte ich es als „fertig“ bezeichnen. Der allererste Entwurf war eine einfache Liste mit Über- und Unterpunkten. Im ersten Moment gefiel mir der Schriftaufbau, aber im zweiten Moment habe ich meine Pläne komplett über den Haufen geworfen. Wichtig war: Das Verzeichnis sollte zum Rest des Designs passen, aber trotzdem genug Platz für die einzelnen Rezepte lassen. Ich glaube, mir ist der Kompromiss ganz gut gelungen.

Design Kochbuch

Das Design sollte im Retro-Stil angelegt werden, um einen individuellen Touch zu erzeugen. Das Design eines Kochbuches ist für die Vermarktung und den Wert am entscheidendsten. Im Endeffekt lohnt sich der Aufwand für ein gut durchdachtes Design. Am beliebtesten sind Designs, die viel Luft und Raum zu lassen. Ich bin ein riesen Fan von minimalistischen Designs, denn sie sind leicht und gut leserlich. Die Fotos springen einem sofort ins Auge und so wird der Inhalt als interessanter wahrgenommen, als wenn das Gesamtbild überladen und unübersichtlich ist.

Da ich im Vorbeigehen von dem Retro-Plakat inspiriert wurde, und ich unbedingt ein Design in diesem Stil haben wollte, musste guter Kompromiss zwischen Retro und Minimalismus her. Ich bin irgendwann an den Punkt gelangt, an dem mir die Seitenzahl relativ egal geworden war. Plötzlich hatte ich viel mehr Spielraum als vorher und et voilá: Das Design war ruck zuck fertig. Allerdings hatte sich die Zahl der Seiten von 50 auf 100 verdoppelt, plus den einzelnen Teilseiten der jeweiligen Kategorien und den Leerseiten.

Jetzt heißt es nur noch: Die Rezepte nachkochen und Fotografieren und natürlich den restlichen Inhalt einfügen.

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